| Diese Seite widmen wir unserer Piper (Perfect Piper von der Hummelwiese), die mehr als drei Jahre zu unserem Rudel gehörte, bis wir für sie am 20. Mai 2007 ein neues Zuhause gefunden haben.

Piper kam als Welpe im Oktober 2003 als zweiter Familienhund zu uns und nahm speziell in meinem Herzen einen großen Platz ein. Sie entwickelte sich zu einer sehr schönen und urspünglichen Hündin, mit der man wunderbar Sport treiben und zur Unterordnung gehen konnte. Sie arbeitete toll mit und lernte sehr schnell. Den Hundeführerschein haben wir zusammen abgelegt und hatten sogar mit der Ausbildung zur Begleithundprüfung angefangen. Eigentlich sollte Piper aber unserer Beardie-Zucht begründen. Sie wurde erfolgreich ausgestellt und als Hündin mit bester Gesundheit zur Zucht empfohlen. Unser erster Wurf sollte um Weihnachten 2005 fallen und sie war auch schon gedeckt. Durch eine schwere Hormonstörung und einer zusätzlichen leichten Gebärmutterentzündung musste sie aber kurz nach dem Decken in einer Not-Operation kastriert werden, sonst wäre sie gestorben.

Das war ein großer Schock für uns, aber wir hatten alles gut überstanden und wollten dann weiter Hundesport mit ihr betreiben. Und unsere kleine Blue war ja auch bereits zur Zucht empfohlen. Unser erster Wurf mit Blue fiel im Juni 2006 und man merkte gleich, dass Piper mit der Situation nicht wirklich glücklich war. Sie war ja bei uns immer Alpha-Hündin gewesen und Blue hatte das auch bisher akzeptiert. Nun war aber sie die Mutter geworden, was ihre Stellung sehr anhob und so spannte sich die Rang-Situation zwischen den beiden Hündinnen sehr an. Piper als Alpha-Tier war kastriert und bekam keine Welpen, dafür aber Blue, die bisher immer die letzte in der Rangfolge war. Piper fing an, sich immer mehr zurück zu ziehen, kam nur noch selten zum Schmusen zu uns, wurde immer unausgeglichener und man merkte ihr deutlich an, dass sie immer unglücklicher wurde. Und die Welpen waren ihr ein großer Dorn im Auge, was sie sie bei vielen Gelegenheiten auch spüren ließ. Als ich das erste Mal nach den Welpen wieder allein mit ihr Fahrrad fahren wollte, sprang sie nach langer, langer Zeit wie die alte Piper glücklich um mich herum und war wie ausgewechselt. Das öffnete uns die Augen und wir entschieden uns schweren Herzens, für Piper ein neues Zuhause zu suchen, in dem sie allein und Prinzessin sein darf.

Und genau das haben wir durch einen Zufall gefunden. Sie lebt seit dem 20. Mai 2007 bei Familie Zeier im südlichen Hamburg, direkt am Wald und mit viel Auslauf und Aufmerksamkeit. Sie muss nicht mehr teilen und darf wieder Hundechefin sein. Sie ist inzwischen auch offiziell umgemeldet, die Ahnentafel umgeschrieben, und wir hören nur schöne Dinge von ihr. Sie ist viel ruhiger und ausgeglichener geworden, hat ihre Menschen auch schon ordentlich um den Finger gewickelt und wird geliebt und umsorgt. Hätte ich eine Familie beschreiben sollen, dann hätte ich für Piper genau diese Familie beschrieben. Wir vermissen sie zwar sehr, aber wir wissen auch, dass es ihr besser geht als hier bei uns und wir das Beste für sie getan haben. Nur Welpen aus der Umgebung, die findet sie immer noch schrecklich und zeigt ihnen das auch. So ist sie eben, unsere Piesch !!
Sie ist ja glücklicherweise auch nicht aus der Welt, wir werden sie mit etwas Abstand auch weiterhin sehen und Kontakt halten.

Vielen Dank Familie Zeier !
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